Detox-Trend – vorbeugen statt detoxen

Detox-Trend - vorbeugen statt detoxen

Mit diesem Artikel wollen wir die Detox Reihe abschließen. Als Fazit lässt sich sagen, dass sich der Mythos „Detox“ hält und standhaft ist, obwohl es kaum wissenschaftliche Studien zu Diäten oder Produkten gibt. Erklärungen von Ernährungswissenschaftler/innen und Mediziner/innen, dass es keine schädlichen Ablagerungen oder sogenannte „Schlacken“ gibt, die mit irgendwelchen reinigenden Stoffen aus dem Körper ausgeschwemmt werden müssen, zeigen nur mäßigen Erfolg. Mitverantwortlich dafür sind Zeitschriften, Foren und die sozialen Medien, in denen täglich neue Artikel, Berichte und Rezepte veröffentlicht werden.

Besonders viele Detox Produkte kann man online erwerben. Marktplatzbetreiber wie Amazon, Ebay oder real sollten jedoch mindestens dafür sorgen, dass auf ihren Portalen nur Produkte verkauft werden, die die Kennzeichnungsvorschriften nach Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) einhalten.

Besonders getäuscht werden online sogenannte verletzliche Verbraucher/innen. Dabei handelt es sich um Menschen die persönlich betroffen sind oder sich in einer Notsituation wie z.B. einer Krankheit befinden und denen dadurch beim Einkauf die nötige kritische Distanz fehlt.

Glücklicherweise wird bei ganz normalen Tees oder Smoothies nur der Geldbeutel strapaziert, die Gesundheit aber nicht gefährdet. Wer allerdings längere Zeit extrem fastet oder bestimmte Lebensmittel dauerhaft meidet, riskiert einen Nährstoffmangel. Auch die längerfristige Verwendung von entwässernden Lebensmitteln oder Aktivkohle kann sich durch Störungen im Elektrolyt-Haushalt negativ auf den Körper auswirken.

Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man den Köper reinigen kann, wäre es sinnvoller im Alltag darauf zu achten, dass möglichst wenig „Giftstoffe“ in den Körper gelangen – frei nach dem Motto „vorbeugen statt detoxen“!

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#blackfood – Problemfall Nahrungsergänzungsmittel

#blackfood - Problemfall Nahrungsergänzungsmittel

Schwarz gefärbte Lebensmittel sollten durchaus kritisch betrachtet werden. Viel kritischer sollten jedoch Nahrungsergänzungsmittel betrachtet werden, die Aktivkohle enthalten. Sie werden angepriesen als „Hochwirksame Formel gegen Blähungen, Sodbrennen, akuten Durchfall und akute Lebensmittelvergiftungen“. Zudem findet man Slogans wie „können Giftstoffe entfernen, die eine allergische Reaktion verursachen“.

Bei einer klassischen Detox-Kur zum „Entgiften, Reinigen, und Verjüngen“ des Magen-Darm-Trakts wird z.B. eine tägliche Dosis von 2-mal 2 TL (a 5g) für 10 Tage von Produkt XYZ empfohlen. Eine Wiederholung soll dann alle 2 Monate stattfinden. Auf den Verpackungen der Produkte kann man dann nachlesen „Die Einnahme eines Teelöffels entspricht dem Verzehr von 25-30 Kapseln konventioneller Aktivkohle“. Spätestens an diesem Punkt sollte man sich als Konsument Gedanken hinsichtlich der Unbedenklichkeit machen.

Zudem verstoßen rechtlich viele dieser Aussagen sowohl gegen die Lebensmittelinformationsverordnung als auch gegen die Health Claims-Verordnung. Die einzige zugelassene Wirkaussage in der EU ist nämlich „Aktivkohle trägt zur Verringerung übermäßiger Blähungen nach dem Essen bei“. Jedoch darf diese Angabe nur auf Lebensmitteln verwendet werden, die pro Portion 1g Aktivkohle enthalten.

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#blackfood – Detox mit Aktivkohle

#blackfood – Detox mit Aktivkohle

Die sozialen Medien sind voll von Fotos mit schwarzem Essen: Smoothies, Eis, Burger, uvm. Zu finden sind diese Fotos unter dem #blackfood. Laut dem Marktforschungsunternehmen GfK war Aktivkohle 2017 der am stärksten wachsende Lifestyle-Trend überhaupt mit 45% Steigerung innerhalb eines Jahres.

So bestehen z.B. Black-Detox-Smoothies aus Gemüse, Obst und 1 Teelöffel Aktivkohle. Der Detox-Gedanke dahinter: Abends getrunken soll die Aktivkohle Giftstoffe binden, die sich tagsüber aus den Zellen gelöst haben. Noch dazu soll unangenehmer Körpergeruch gelindert werden und die Regeneration beschleunigt werden. In Internetforen gibt es mittlerweile einige Bericht über die wundersame Wirkung von Aktivkohle gegen Jetlag oder Kater.

Dabei ist Aktivkohle in Lebensmitteln überhaupt nichts neues. Bisher ist sie (als Pflanzenkohle) besser bekannt unter dem Namen Farbstoff E 153 und ist z.B. für die schwarze Färbung in Lakritz oder Dragees verantwortlich. Sogar in Bio-Produkten findet sie Verwendung. In schwarzen Wachsbezügen von Käsesorten wie dem Morbier-Käse ist sie enthalten.

Unterscheiden muss man bei der Aktivkohle zwischen Pflanzenkohle und Tierkohle. Tierkohle wird aus Tierblut (Blutkohle) oder Knochen (Knochenkohle) hergestellt. Als Lebensmittel ist jedoch nur die Pflanzenkohle (E 153) zugelassen. Sie entsteht beim unvollständigen verbrennen von pflanzlichen Stoffen wie z.B. Holz, Zellulose, Kokosnuss- und anderen Schalen.

Die medizinische Aktivkohle besteht Lindenholz oder Kokosschalen. Sie ist in Form von gepressten Tabletten erhältlich und wird gegen harmlose Durchfallerkrankungen und Lebensmittelvergiftungen eingesetzt.

Aktivkohle hat eine stark absorbierende Wirkung. Das bedeutet, dass sie andere organische Stoffe an sich bindet. Sie wirkt lokal im Verdauungstrakt. Dort bindet sie u.a. Viren, Bakterien und andere Schadstoffe. Diese werden anschließend mit dem Stuhl ausgeschieden. Somit verhindert die Aktivkohle, dass giftige Stoffe aus dem Darm in den Blutkreislauf gelangen. In der Theorie ist es also richtig, dass man durch Kohle-Smoothies den Kater verhindern kann. Hier bleibt es aber bei der Theorie. Die Aktivkohle müsste nämlich zeitgleich mit dem Alkohol genommen werden, um einen Teil des Alkohols zu binden. Dann wäre aber auch die erwünschte Wirkung des Alkohols dahin.

Der große Nachteil: Aktivkohle wirkt nicht nur bei bestimmten Stoffen, sondern bei nahezu allen. Das bedeutet, dass sie auch Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe an sich bindet und diese ungenutzt mit ausscheidet. Somit stellt sich doch die Frage, ob Aktivkohle in fertigen Lebensmitteln wie Smoothies nicht schon voll beladen ist und ihre Wirkung im Körper gar nicht mehr entfalten kann?!

Der größte Nachteil: Aktivkohle ist auch im Stande Wirkstoffe von Medikamenten an sich zu binden. Insbesondere die Anti-Baby-Pille, Antidepressiva, Schmerzmittel, Herz- und Diabetesmedikamente werden stark beeinträchtigt und können ihre Wirkung nicht mehr vollständig entfalten.

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Die Detox-Produktpalette

Die Detox-Produktpalette

Im heutigen Beitrag soll es schließlich um die Produkte gehen, die zu den verschiedenen Detox-Diäten gehören. Die einzelnen Produkte sind dabei in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Zutaten können sein: Aloe Vera, Mariendistel, Anis, Chlorella, Fenchel, Flohsamen, Grüner Tee, Heilerde, Zeolith, Kalzium, Kürbiskerne, Kurkuma, Magnesium, Mate, Pfefferminze und viele mehr. Alle diese Stoffe werden in Kapseln oder Pulverform entweder zur Entgiftung des Körpers oder als Ergänzung bei einer Entgiftungskur angeboten.

Viele der Detox-Produkte enthalten dabei Bestandteile, die einfach nur entwässern. Nicht mehr und nicht weniger. Was diese Produkte mit Sicherheit nicht machen, ist es den Körper zu entgiften.

Die häufige Verwendung solcher Produkte ist sogar gesundheitlich bedenklich. In hohen Dosierungen kann es zur erhöhten Ausscheidung von Mineralstoffen führen und die Wirkung von Medikamenten abschwächen. So können Stoffe, die im Darm Giftstoffe binden sollen, wie z.B. Aktivkohle zu einer erhöhten Ausscheidung von Nährstoffen führen und langfristig einen Nährstoffmangel verursachen. Dem Thema Aktivkohle in Lebensmitteln werden wir uns im nächsten Beitrag nochmal gesondert widmen.

Pflanzenextrakte und -pulver, die in Detox-Diäten eingesetzt werden, enthalten häufig Arzneipflanzen wie Mariendistel oder Löwenzahn, die traditionell zur Förderung der Leber- und Gallenfunktion angeboten werden. Dabei muss man jedoch wissen, dass die in Lebensmitteln verwendeten Extrakte nicht identisch mit denen in Arznei-Extrakten verwendet sind. Detox-Produkte werden nämlich als Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Und Lebensmittel dürfen nach §2 Arzneimittelgesetzbuch keine pharmakologische Wirkung haben.

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Reinigung und Gewichtsreduktion durch Detox-Diäten

Reinigung und Gewichtsreduktion durch Detox-Diäten

In vielen Zeitschriften findet man derzeit Anleitungen zu Detox-Diäten. Meistens handelt es sich um 5- bis 21-tätige Fastenkuren, kombiniert mit Bewegungs- und Entspannungseinheiten. Damit sollen gezielt Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden, das Gewicht reduziert werden und der Stoffwechsel wieder in Schwung kommen.

Die meisten dieser Diäten starten zur Eingewöhnung mit mehreren Saft- und Suppentagen. Auf säurebildende und stark verarbeitete Lebensmittel wie z.B. Fleisch und Wurstwaren oder stark zuckerhaltige Lebensmittel wird weitestgehend verzichtet.

Bisher gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege, dass diese Art der Ernährung die Ausscheidung von Giftstoffen fördert, den Säure-Base-Haushalt beeinflusst oder zur langfristigen Gewichtsreduktion beiträgt.

Jedoch ist nicht alles an den Detox-Diäten schlecht. Man muss dazu sagen, dass einzelne Elemente dieser Diäten wie z.B. eine fleischarme, aber gemüse- und obstreiche Ernährung mit frischen Zutaten durchaus empfehlenswert sind. Ebenso gehören Elemente mit verschiedenen Kombinationen von Entspannung- und Bewegungsübungen zu einem gesunden Abnehmen dazu.

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So macht der Körper Detox

So macht der Körper Detox

Detox – die Entgiftung des menschlichen Körpers. Zuständig dafür sind hauptsächlich Leber, Darm und Nieren. Bei einem gesunden Menschen arbeiten diese drei Organe so zuverlässig, dass kaum schädliche Stoffe im Körper zurückbleiben.

Das Ganze funktioniert so: Neben den Nährstoffen, die wir über die Nahrung aufnehmen und den Abbaustoffen, die der Körper produziert befinden sich in unserem Blut zusätzlich „Schadstoffe“ aus allen Bauchorganen. In der Pfortader wird das Blut aus allen Bauchorganen gesammelt und zur Leber weiter transportiert. Dort werden die „Schadstoffe“ mit einer Vielzahl unterschiedlicher Enzyme verstoffwechselt und umgewandelt.

In einer sogenannten „Biotransformation“ werden Stoffe, die der Körper nicht ausscheiden kann (wie z.B. wasserunlösliche Stoffe) durch verschiedene chemische Prozesse in ausscheidbare Stoffe umgewandelt. Wasserunlösliche Überreste werden anschließend mithilfe der Gallenflüssigkeit eingedickt und zu den Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm gegeben. Dort werden die Stoffe weiter aufgespalten und zuletzt ausgeschieden.

Wasserlösliche Stoffe gehen ins zurück ins Blut und gelangen so in die Nieren. Dort wird das Blut gefiltert und unerwünschte Stoffe, wie z.B. Schadstoffe, werden über den Urin ausgeschieden.

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Hintergründe des Detox-Trends

Hintergründe des Detox-Trends

Hintergründe des Detox-Trends

In dem letzten Artikel, der auf diesem Blog erschienen ist, ging es erstmals um das Thema „Detox“. Geklärt ist bereits woher das Wort stammt und das es im eigentlichen Sinne nicht korrekt verwendet wird. In diesem Artikel soll erklärt werden, was sich dahinter eigentlich verbirgt und wie unser Körper sich in der Realität entgiftet.

Der eigentliche Hintergrund des Detox-Trends ist die Annahme, dass in der heutigen Zeit viele Gifte und Schadstoffe vom Körper aufgenommen werden und er diese nicht mehr vollständig ausscheiden kann. Diese Gifte, oder von „Detox-Experten“ auch Schlacke genannt sorgt dann für Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Übergewicht und bestimmte Krankheiten. Gemeint sind dabei Gifte, die sich u.a. in unserer Nahrung befinden wie z.B. Blei und Quecksilber in Fleisch und Fisch oder Pestizide in Obst und Gemüse – die Liste ist lang … sehr lang. Ebenso soll eine unausgewogene Ernährung mit viel Fleisch, Wurst und Zucker zur Einlagerung von „Schlacke“ führen. Dabei soll es zu einem Ungleichgewicht im Säure-Base-Haushalt kommen, was eine Anreicherung von Säuren im Körper zur Folge habe. Entsprechende Detox-Diäten, bzw. reinigende Lebensmittel sollen Abhilfe schaffen indem sie innere Organe wie den Darm und das Lymphsystem von Giftstoffen befreien, reinigen und den Säure-Base-Haushalt wiederherstellen.

Dabei ist die Idee der Reinigung von Körper und Seele keine Neue. Sie ist in nahezu jeder Religion zu finden in Form von Fasten Traditionen. So findet man sie u.a. in der traditionellen chinesischen Medizin oder im Ayurveda.

Der Begriff „Schlacke“ wurde dabei 1935 von dem Fastenarzt Otto Buchinger geprägt. Der Begriff ist eigentlich die Bezeichnung für unverbrannten Rückstände der damals üblichen Kohleöfen. Verglichen wird hierbei ein rußender Ofen, der erst dann wieder zöge wenn er von seinen Schlacken befreit ist mit dem menschlichen Körper, der nur dann richtig funktioniert, wenn alles überflüssige, störende und schädliche entfernt sei.

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Der Detox-Trend

Der Detox-Trend

In der nächsten Zeit wird es in meinem Blog verstärk um das Thema „Detox-Trend“ gehen. Es ist ein sehr ernstes Thema und bedarf somit einiger Aufklärungen. Derzeit kann man es überall lesen. Das Modewort heißt „Detox“. Man findet es in jeder zweiten Zeitschrift, auf Tees, Smoothies, in Nahrungsergänzungsmitteln und vor allem in Internetblogs. Behauptet wird dabei, dass bei Einnahme der richtigen Kapseln, Pulver oder Kuren vermeintliche Giftansammlungen oder Schlacke im Körper abbaut bzw. ausgeschieden wird. Zudem sollen die Produkte zu mehr Energie führen, das Immunsystem stärken und zeitgleich noch das Gewicht reduzieren. Aktuell gehen die moderne Medizin sowie die Ernährungswissenschaften immer stärker dem Trend entgegen und belegen, dass es solche schädlichen Ablagerungen und Schlacke im Körper gar nicht gibt.

Was bedeutet Detox eigentlich? Eine fachliche Definition gibt es derzeit nicht. Der Kurzbegriff „Detox“ kommt von dem Wort „Detoxifikation“ und bedeutet Entgiftung. Unter Detoxifikation versteht man jedoch entweder die physiologische Verstoffwechselung und Ausscheidung von giftigen Substanzen über Leber, Darm und Nieren oder eine medizinische Behandlung um gefährliche Mengen von Drogen, Alkohol, Medikamenten oder anderen Giften auf dem Körper zu entfernen. Beides ist jedoch nicht gleichzusetzen mit der Entgiftungs- und Entschlackungsidee des Detox-Trends.

Im nächsten Artikel klären wir, was sich hinter dem Trend verbirgt und wie lange es ihn schon gibt.

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Häufigkeit der vegetarischen Ernährungsweise in Deutschland

Häufigkeit der vegetarischen Ernährungsweise in Deutschland

Die vegetarische Ernährungsweise ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Vor allem bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich die Zahl der Vegetarier erhöht.

Eine vegetarische Ernährungsweise, ist dabei definiert als eine überwiegend oder ausschließlich pflanzenbasierte Ernährung. Eine wirklich zuverlässige Quantifizierung von Trends können aktuelle Studien jedoch noch nicht liefern.

In Deutschland ernähren sich ca. 4,3% aller Frauen und Männer vegetarisch. Den höchsten Anteil belegen die 18- bis 29-Jährigen. Die wichtigsten Beweggründe für eine vegetarische Ernährung bei Erwachsenen sind ethisch-moralische, gesundheitliche, ökologische und religiöse Aspekte.

Viele Kinder und Heranwachsende adaptieren dabei das Verhalten ihrer Eltern oder wollen sich klar von deren Ernährungsweise abgrenzen und wählen aus diesem Grund eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung aus.

Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung wird grundsätzlich mit positiven Eigenschaften assoziiert. Dazu gehören ein niedrigeres Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2. Kritisch hinterfragt werden muss an dieser Stelle jedoch, ob eine pflanzenbasierte Ernährung die Versorgung mit allen Nährstoffen sicherstellt.

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Fußball: Die richtige Ernährung am Spieltag

Fußball: Die richtige Ernährung am Spieltag

Das Ernährungsverhalten am Spieltag ist entscheidend für die Leistung im Spiel. Die folgenden Hinweise sollen dir dabei helfen gestärkt in ein Spiel zu gehen und danach deine Energiespeicher wieder richtig aufzufüllen.

 Wenn dir dein Essen zu schwer im Magen liegt, wird es für dich zum Problem deine volle Leistung abzurufen und zu zeigen, was du wirklich draufhast. Mit leerem Magen auf den Platz zu gehen ist ebenfalls kontraproduktiv. Vor dem Spiel solltest du Nahrungsmittel essen, die viele Kohlenhydrate und zudem nicht zu viel Fett enthalten. Hier eignen sich Kartoffeln, Vollkornprodukte, Reis und Nudeln. Diese Lebensmittel liefern die nötige Energie und belasten den Magen nicht zu sehr. Zwei bis drei Stunden vor dem Sport sollte die letzte große Mahlzeit gegessen werden. Kleine Snacks wie z.B. eine Banane kann auch später noch gesnackt werden.

Während dem Sport sollte auf feste Nahrungsmittel verzichtet werden. Hier liegt die Priorität auf dem Wasserhaushalt. Reichlich Flüssigkeit muss während der Belastung zugeführt werden. Ideal eignen sich dafür Saftschorlen ohne weitere Zuckerzusätze. Diese liefern zudem Energie und wichtige Mineralstoffe.

Nach dem Spiel muss der Fokus darauf gelegt werden die „Tanks“ wieder aufzufüllen. Auch jetzt sind Wasser und Saftschorlen ideale Durstlöscher. Zum Auffüllen der Energiespeicher helfen kohlenhydratreiche Lebensmittel. Dazu wird Huhn oder Fisch empfohlen. Sie geben den Muskeln wichtiges Eiweiß und sorgen dafür, dass sich die Muskeln erholen und auf die nächste Belastung vorbereiten können. Ein Nachtisch mit Früchten liefert zudem wichtige Vitamine, um schnell wieder fit zu sein. Nichtsdestotrotz sollte die Mahlzeit nach dem Sport nicht zu groß oder zu fettig sein, da das nach dem Sport den Magen überfordern könnte.

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