So macht der Körper Detox

So macht der Körper Detox

Detox – die Entgiftung des menschlichen Körpers. Zuständig dafür sind hauptsächlich Leber, Darm und Nieren. Bei einem gesunden Menschen arbeiten diese drei Organe so zuverlässig, dass kaum schädliche Stoffe im Körper zurückbleiben.

Das Ganze funktioniert so: Neben den Nährstoffen, die wir über die Nahrung aufnehmen und den Abbaustoffen, die der Körper produziert befinden sich in unserem Blut zusätzlich „Schadstoffe“ aus allen Bauchorganen. In der Pfortader wird das Blut aus allen Bauchorganen gesammelt und zur Leber weiter transportiert. Dort werden die „Schadstoffe“ mit einer Vielzahl unterschiedlicher Enzyme verstoffwechselt und umgewandelt.

In einer sogenannten „Biotransformation“ werden Stoffe, die der Körper nicht ausscheiden kann (wie z.B. wasserunlösliche Stoffe) durch verschiedene chemische Prozesse in ausscheidbare Stoffe umgewandelt. Wasserunlösliche Überreste werden anschließend mithilfe der Gallenflüssigkeit eingedickt und zu den Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm gegeben. Dort werden die Stoffe weiter aufgespalten und zuletzt ausgeschieden.

Wasserlösliche Stoffe gehen ins zurück ins Blut und gelangen so in die Nieren. Dort wird das Blut gefiltert und unerwünschte Stoffe, wie z.B. Schadstoffe, werden über den Urin ausgeschieden.

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Hintergründe des Detox-Trends

Hintergründe des Detox-Trends

Hintergründe des Detox-Trends

In dem letzten Artikel, der auf diesem Blog erschienen ist, ging es erstmals um das Thema „Detox“. Geklärt ist bereits woher das Wort stammt und das es im eigentlichen Sinne nicht korrekt verwendet wird. In diesem Artikel soll erklärt werden, was sich dahinter eigentlich verbirgt und wie unser Körper sich in der Realität entgiftet.

Der eigentliche Hintergrund des Detox-Trends ist die Annahme, dass in der heutigen Zeit viele Gifte und Schadstoffe vom Körper aufgenommen werden und er diese nicht mehr vollständig ausscheiden kann. Diese Gifte, oder von „Detox-Experten“ auch Schlacke genannt sorgt dann für Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Übergewicht und bestimmte Krankheiten. Gemeint sind dabei Gifte, die sich u.a. in unserer Nahrung befinden wie z.B. Blei und Quecksilber in Fleisch und Fisch oder Pestizide in Obst und Gemüse – die Liste ist lang … sehr lang. Ebenso soll eine unausgewogene Ernährung mit viel Fleisch, Wurst und Zucker zur Einlagerung von „Schlacke“ führen. Dabei soll es zu einem Ungleichgewicht im Säure-Base-Haushalt kommen, was eine Anreicherung von Säuren im Körper zur Folge habe. Entsprechende Detox-Diäten, bzw. reinigende Lebensmittel sollen Abhilfe schaffen indem sie innere Organe wie den Darm und das Lymphsystem von Giftstoffen befreien, reinigen und den Säure-Base-Haushalt wiederherstellen.

Dabei ist die Idee der Reinigung von Körper und Seele keine Neue. Sie ist in nahezu jeder Religion zu finden in Form von Fasten Traditionen. So findet man sie u.a. in der traditionellen chinesischen Medizin oder im Ayurveda.

Der Begriff „Schlacke“ wurde dabei 1935 von dem Fastenarzt Otto Buchinger geprägt. Der Begriff ist eigentlich die Bezeichnung für unverbrannten Rückstände der damals üblichen Kohleöfen. Verglichen wird hierbei ein rußender Ofen, der erst dann wieder zöge wenn er von seinen Schlacken befreit ist mit dem menschlichen Körper, der nur dann richtig funktioniert, wenn alles überflüssige, störende und schädliche entfernt sei.

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Der Detox-Trend

Der Detox-Trend

In der nächsten Zeit wird es in meinem Blog verstärk um das Thema „Detox-Trend“ gehen. Es ist ein sehr ernstes Thema und bedarf somit einiger Aufklärungen. Derzeit kann man es überall lesen. Das Modewort heißt „Detox“. Man findet es in jeder zweiten Zeitschrift, auf Tees, Smoothies, in Nahrungsergänzungsmitteln und vor allem in Internetblogs. Behauptet wird dabei, dass bei Einnahme der richtigen Kapseln, Pulver oder Kuren vermeintliche Giftansammlungen oder Schlacke im Körper abbaut bzw. ausgeschieden wird. Zudem sollen die Produkte zu mehr Energie führen, das Immunsystem stärken und zeitgleich noch das Gewicht reduzieren. Aktuell gehen die moderne Medizin sowie die Ernährungswissenschaften immer stärker dem Trend entgegen und belegen, dass es solche schädlichen Ablagerungen und Schlacke im Körper gar nicht gibt.

Was bedeutet Detox eigentlich? Eine fachliche Definition gibt es derzeit nicht. Der Kurzbegriff „Detox“ kommt von dem Wort „Detoxifikation“ und bedeutet Entgiftung. Unter Detoxifikation versteht man jedoch entweder die physiologische Verstoffwechselung und Ausscheidung von giftigen Substanzen über Leber, Darm und Nieren oder eine medizinische Behandlung um gefährliche Mengen von Drogen, Alkohol, Medikamenten oder anderen Giften auf dem Körper zu entfernen. Beides ist jedoch nicht gleichzusetzen mit der Entgiftungs- und Entschlackungsidee des Detox-Trends.

Im nächsten Artikel klären wir, was sich hinter dem Trend verbirgt und wie lange es ihn schon gibt.

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Häufigkeit der vegetarischen Ernährungsweise in Deutschland

Häufigkeit der vegetarischen Ernährungsweise in Deutschland

Die vegetarische Ernährungsweise ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Vor allem bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich die Zahl der Vegetarier erhöht.

Eine vegetarische Ernährungsweise, ist dabei definiert als eine überwiegend oder ausschließlich pflanzenbasierte Ernährung. Eine wirklich zuverlässige Quantifizierung von Trends können aktuelle Studien jedoch noch nicht liefern.

In Deutschland ernähren sich ca. 4,3% aller Frauen und Männer vegetarisch. Den höchsten Anteil belegen die 18- bis 29-Jährigen. Die wichtigsten Beweggründe für eine vegetarische Ernährung bei Erwachsenen sind ethisch-moralische, gesundheitliche, ökologische und religiöse Aspekte.

Viele Kinder und Heranwachsende adaptieren dabei das Verhalten ihrer Eltern oder wollen sich klar von deren Ernährungsweise abgrenzen und wählen aus diesem Grund eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung aus.

Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung wird grundsätzlich mit positiven Eigenschaften assoziiert. Dazu gehören ein niedrigeres Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2. Kritisch hinterfragt werden muss an dieser Stelle jedoch, ob eine pflanzenbasierte Ernährung die Versorgung mit allen Nährstoffen sicherstellt.

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Fußball: Die richtige Ernährung am Spieltag

Fußball: Die richtige Ernährung am Spieltag

Das Ernährungsverhalten am Spieltag ist entscheidend für die Leistung im Spiel. Die folgenden Hinweise sollen dir dabei helfen gestärkt in ein Spiel zu gehen und danach deine Energiespeicher wieder richtig aufzufüllen.

 Wenn dir dein Essen zu schwer im Magen liegt, wird es für dich zum Problem deine volle Leistung abzurufen und zu zeigen, was du wirklich draufhast. Mit leerem Magen auf den Platz zu gehen ist ebenfalls kontraproduktiv. Vor dem Spiel solltest du Nahrungsmittel essen, die viele Kohlenhydrate und zudem nicht zu viel Fett enthalten. Hier eignen sich Kartoffeln, Vollkornprodukte, Reis und Nudeln. Diese Lebensmittel liefern die nötige Energie und belasten den Magen nicht zu sehr. Zwei bis drei Stunden vor dem Sport sollte die letzte große Mahlzeit gegessen werden. Kleine Snacks wie z.B. eine Banane kann auch später noch gesnackt werden.

Während dem Sport sollte auf feste Nahrungsmittel verzichtet werden. Hier liegt die Priorität auf dem Wasserhaushalt. Reichlich Flüssigkeit muss während der Belastung zugeführt werden. Ideal eignen sich dafür Saftschorlen ohne weitere Zuckerzusätze. Diese liefern zudem Energie und wichtige Mineralstoffe.

Nach dem Spiel muss der Fokus darauf gelegt werden die „Tanks“ wieder aufzufüllen. Auch jetzt sind Wasser und Saftschorlen ideale Durstlöscher. Zum Auffüllen der Energiespeicher helfen kohlenhydratreiche Lebensmittel. Dazu wird Huhn oder Fisch empfohlen. Sie geben den Muskeln wichtiges Eiweiß und sorgen dafür, dass sich die Muskeln erholen und auf die nächste Belastung vorbereiten können. Ein Nachtisch mit Früchten liefert zudem wichtige Vitamine, um schnell wieder fit zu sein. Nichtsdestotrotz sollte die Mahlzeit nach dem Sport nicht zu groß oder zu fettig sein, da das nach dem Sport den Magen überfordern könnte.

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Warum du als Fußballspieler /in keine Low-Carb-Diät machen solltest

Warum du als Fußballspieler/in keine Low-Carb-Diät machen solltest

Man kann ein Fußballspiel nicht allein durch eine gute Ernährung gewinnen – das ist bekannt. Allerdings wissen die Spieler und Trainer mittlerweile auch, dass durch eine ausgewogene Ernährung die Leistungsfähigkeit, die Belastbarkeit und die Gesundheit positiv beeinflusst werden. Und das gilt nicht nur für die Profis mit dem Adler auf der Brust, sondern für jeden Fußballer, egal in welcher Liga er oder sie spielt.

Wie sollte eine ausgewogene Ernährung für Fußballer also aussehen? Es muss einerseits sichergestellt werden, dass der Körper während eines Fußballspiels oder -trainings ausreichend mit Energie versorgt wird. Andererseits muss auch darauf geachtet werden, dass ausreichend Mineralstoffe und Vitamine aufgenommen werden um z.B. die Immunabwehr zu stärken.

Ganz allgemein gilt, dass ein Spieler während eines Fußballspiels ca. 1100-1500 kcal verbraucht. Um diese Energie bereitzustellen werden vom Körper hauptsächlich Kohlenhydrate und Fette als Energielieferanten genutzt.

Kohlenhydrate stellen bedeutend schneller Energie bereit als Fette. Sie werden also zur Energiegewinnung für kurze, intensive Belastungen benötigt. Studien belegen das eine Reduktion der Kohlenhydrate um 30% die Leistung während intensiver Spielanteile (Anteile des Spiels, die in hohem Tempo verbracht werden) deutlich verschlechtert.

Zudem müssen ausreichend Kohlenhydrate zugeführt werden um die Glykogenspeicher schnellst möglich wieder aufzufüllen. Denn aus den Glykogenspeichern wird die Energie, die aus Kohlenhydraten gewonnen wird bezogen.

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Die Food Trends 2019

Die Food Trends 2019

Das Jahr 2019 ist bereits in vollem Gange. Die ersten Food Trends haben sich bereits abgezeichnet und bestätigt. Überraschungen gibt es dabei in diesem Jahr wenige. In diesem Artikel und dem darauffolgenden sollen vier der Trends vorgestellt werden.

Als erster Trend soll hier eine Produktgruppe genannt werden, die derzeit in den USA angesagt ist: Hanf und CBD (Cannabidiol). Dabei handelt es sich um Riegel in denen Hanf enthalten ist oder CBD-Öle. CBD ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus Hanf, welches entkrampfend, entzündungshemmend und gegen Übelkeit wirken soll. Vorkommen soll es in 2019 noch in vielfacher Ausführung wie z.B. in Limonaden oder Nahrungsergänzungsmitteln.

Wie „gut“ ernähre ich mich wirklich? Das Stichwort im Jahr 2019 dazu lautet „Ernährungsdiagnostik“. Es gibt immer mehr Angebote von Startups, mit denen Konsumenten messen können, wie gut sie sich ernähren. Nicht alle der Angebote sind dabei wissenschaftlich fundiert. Jedoch zeigt der Trend klar, dass Konsumenten immer mehr Evidenz wollen und weniger auf Mythen vertrauen.

Byebye Beef, hello Veggie! So heißt der nächste Trend für das Jahr 2019 dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken wollen. Seit Jahren ist pflanzenbasierter Ernährung in aller Munde. Und der Trend wird dieses Jahr noch größer! Dabei werden nicht nur gesundheitliche Gründe berücksichtigt. Vermehrt wird dabei das Thema Nachhaltigkeit behandelt. Es gibt bereits seit vielen Jahren Unternehmen, die Fleischersatzprodukte wie Tofu vermarkten. Auch hier gibt es Weiterentwicklungen: aktuell drängen Startups mit Produkten wie vegetarischen Burger-Patties oder veganem Ei-Ersatz auf den Markt. Dazu kommt der Aufstieg der Hülsenfrüchte. Startups machen vor, wie man Proteine gesund snacken kann.

Auch unser letzter Trend ist bereits seit einigen Jahren im Umlauf. Doch kaum eine Produktgruppe wird in den nächsten Jahren voraussichtlich so stark steigen wie diese: Der Trend heißt „Keto, Keto, Keto“. Experten erwarten eine durchschnittliche Wachstumsrate von 4,2% (Kotogenic Diet Food Market. Research report 2018). Die Ergebnisse spiegeln sich auch in den Google Trends wieder. Suchbegriffe rund um ketogene Ernährung ist in den letzten 12 Monaten stark gestiegen. Andere Ernährungsformen wie z.B. Paleo stagnieren dagegen.

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Die Lebensmittelampel in Deutschland

Die Lebensmittelampel in Deutschland

Verschiedene Verbände und Verbraucherorganisationen fordern schon seit einigen Jahren verbindliche Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht. Eine Möglichkeit wäre das Einführen der Lebensmittelampel in Deutschland. Verschiedene Nährwerte würden dabei in Ampelfarben gekennzeichnet werden.

Weitere Maßnahmen, welche derzeit diskutiert werden sind eine Beschränkung der Lebensmittelwerbung an Kindern, sowie eine Steuer auf gesüßte Getränke. Vorreiter in Europa in diesen Bereichen ist Großbritannien. Dort gibt es seit 2018 die besagte Steuer auf gesüßte Getränke, sowie die Lebensmittelampel. Und diese bereits seit 2007!

In Deutschland besteht seit 2016 eine die Kennzeichnungspflicht von Fett, Kohlenhydraten, Zucker, Proteinen und Salz auf verpackten Lebensmitteln. Diese numerische Form der Information ist aber nicht für jeden richtig zu interpretieren. Bei der Lebensmittelampel hingegen hätten Verbraucher/innen die Möglichkeit beim Einkauf verschiedenen Produkte anhand der Farbgebung schnell und einfach miteinander zu vergleichen.

Das ursprüngliche Model der englischen Lebensmittelbehörde zeigt insgesamt vier Farbskalen. Jeweils für Fett, gesättigte Fette, Zucker und Salz. Es wird sich dabei jeweils auf 100g des Produkts bezogen, so dass z.B. das Zuckerfeld rot erscheint, wenn ein Produkt mehr als 15% Zucker enthält.

Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland das so genannte „Nutri-Score-Modell“ entwickelt. Dabei wird eine Gesamtbewertung des Nährwertprofils eines Produkts vorgenommen. Günstige und ungünstige Nährwertbestandteile werden mit Punkten bewertet und miteinander verrechnet. Als Anzeige für das Ergebnis dient hier eine fünfstufige Farbskala, die zudem mit den Buchstaben A-E gekennzeichnet ist. Bei einem ausgewogenen Nährwerteprofil enthält ein Produkt eine grüne Einordnung und den Buchstaben A. Ein unausgewogenes Produkt hingegen enthält eine rote Bewertung und den Buchstaben E.

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Die Immunabwehr fängt im Speichel an

Die Immunabwehr fängt im Speichel an
Die Immunabwehr fängt im Speichel an

Mal wieder gibt es etwas aus einer aktuellen Studie: Es ist bekannt, dass z.B. Zitronensäure oder Ingwer den Speisen und Getränken eine besondere Geschmacknote verleihen. Noch dazu stimulieren sie auch Abwehrkräfte und stärken somit die Immunabwehr im Speichel.

Unser Speichel besteht zum größten Teil aus Schleimhaut- und Immunzellen. Dazu kommt eine Vielzahl von Molekülen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die Verdauung beginnt bekanntlich im Mund. Der Speichel spielt also eine wesentliche Rolle bei der Nahrungsaufnahme. Er ist jedoch auch für die Gesunderhaltung der Zähne, des Zahnfleischs und der Mundschleimhaut zuständig. Zugleich stellt er die erste Bastion gegen von außen eindringende Krankheitserreger dar.

Im Speichel befinden sich verschiedene Moleküle die antimikrobiell wirken. Sie sind Teil des angeborenen Immunsystems und werden durch Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Ernährung beeinflusst.

Untersucht wurden in der Studie die Einflüsse der verschiedenen Geschmacksstoffe auf die Zusammensetzung des Speichels. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass alle Substanzen die Zusammensetzung des Speichel mehr oder weniger stark beeinflussen. Durch Zitronensäure (sauer) und 6-Gingerol (scharf) wurde das molekulare Abwehrsystem im Speichel am stärksten aktiviert.

6-Gingerol verdreifachte dabei die Menge eines Enzyms, welches antimikrobiell und fungizid wirkt. Zitronensäure dagegen lies den Lysozym-Spiegel im Speichel um das Zehnfache ansteigen. Untersuchungen an verschiedenen Bakterienkulturen ergab dabei, dass diese Erhöhung ausreicht, um das Wachstum bestimmter Bakterien (Gram-positiven Bakterien) fast komplett zu unterbinden, da ihre Zellwand zerstört wird.

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Das Spurenelement Eisen

Das Spurenelement Eisen

Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen. Genauso wie die Mengenelemente. Der Unterschied ist jedoch, dass Spurenelemente nur in Spuren im Körper benötigt werden. Es müssen also lediglich Mengen von weniger als 50 mg je kg Körpergewicht verfügbar sein.

Einen Sonderstatus hat hier das Spurenelement Eisen. Es liegt von seinem Bedarf streng genommen leicht darüber, gehört aber wegen seiner biochemischen Eigenschaften zu den Spurenelementen. Neben Eisen sind die wichtigsten Spurenelemente Jod, Zink und Selen.

Die Versorgung im Körper von Eisen steht in einem engen Zusammenhang mit der Zusammensetzung der Ernährung. So liegt die Bioverfügbarkeit von Eisen bei einer vegetarischen Kost bei 5-15%, während die einer ausgewogenen Mischkost bei 14-15% liegt.

Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist dreiwertig. Der Körper muss es erst in zweiwertiges Eisen umwandeln, bevor es absorbiert und nutzbar gemacht werden kann. Als gute pflanzliche Eisenquellen gelten z.B. Amarant, Roggenbrot, Haferflocken, Hülsenfrüchte und Blattgemüse wie Feldsalat, Grünkohl und Spinat.

Die Aufnahme von Eisen aus Fleisch, Fisch und Geflügel wird im Körper deutlich weniger beeinflusst. Gute tierische Quellen sind hierbei Leber, Hühnerei, fettreicher Fisch und Meeresfrüchte.

Ideal ist es wie so oft in der Ernährung einen Mittelweg zu wählen. So kann durch eine kluge Kombination von Fleisch, Fisch und Geflügel kombiniert mit Vitamin C Trägern und pflanzlichen eisenreichen Lebensmitteln die Aufnahme von Eisen im Körper um das bis zu zehnfache gesteigert werden.

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